<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3517624557789870297</id><updated>2012-02-16T03:10:10.817-08:00</updated><category term='Heiter'/><category term='Bad Salzuflen'/><category term='Kur'/><title type='text'>Texte - Prosa</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Norbert Maas</name><uri>https://profiles.google.com/104544889028007570059</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-HyymEgJ7DDQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAADOk/9gYEf3nxUsg/s512-c/photo.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>9</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3517624557789870297.post-5907767664655641285</id><published>2011-12-25T12:21:00.000-08:00</published><updated>2011-12-26T07:02:26.490-08:00</updated><title type='text'>Das Mysterium des Christfestes - eine kleine NachleseWeihnachten und andere Katastrophen</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-uZ3KAjlj8jQ/TvexMQEcSYI/AAAAAAAAFBE/9t5KrGbitNA/s1600/1024_adventskalender-6078_6_7_tm-2.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://4.bp.blogspot.com/-uZ3KAjlj8jQ/TvexMQEcSYI/AAAAAAAAFBE/9t5KrGbitNA/s400/1024_adventskalender-6078_6_7_tm-2.jpg" width="331" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://parkileben.norbert-maas.com/audio/xmas_katastrophe.mp3" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;" target="_blank"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-diidNyHS9Ag/TKWzzl4RmVI/AAAAAAAAB6c/s17TawN7kTg/s1600/button_audio.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Achtung "Überlänge"&lt;br /&gt;15 Minuten&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Was ist das wichtigste an Weihnachten? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders gefragt: Was macht Weihnachten überhaupt erst zu Weihnachten? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist es der feierliche Gottesdienst in den Kirchen, die alle Jahre wieder einmal wenigstens vollgepfropft sind mit gefühlsbeduselten Menschen, die an 364 Tagen im Jahr mit ihrem „lieben Gott“&amp;nbsp;nichts zu tun haben wollen&amp;nbsp;- sei es als alter dicker Mann mit weißem Bart, sei es als Säugling in einer Obdachlosenunterkunft, &amp;nbsp;und an den sie überhaupt nicht so recht glauben wollen oder können?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein. Der Wegwerf-Gottesdienst ist es nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt sie nämlich durchaus, die aufrecht ungläubigen Weihnachtstags-Genießer, die es nicht nötig haben, für ein, zwei Stunden im Jahr religiöse Empfindungen zu entdecken, die ihnen längst abhanden gekommen sind, und die doch den schönen Kindheitsbrauch der Weihnacht zelebrieren und genießen und dazu kein Bad in der Gotteshaus-Menge brauchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sind es dann vielleicht die kleinen und großen Geschenke zum Fest? Ist es die als purer Altruismus perfekt getarnte Konsum- und Kaufsucht - die bitter enttäuscht wird, wenn die üppig  Beschenkten nicht Gleiches mit mindestens geldwert Gleichem vergelten, besser noch: übertrumpfen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht unbedingt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kenne überzeugte und bekennende Weihnachtsgeschenke-Verweigerer (zu denen auch ich zähle), die gut ohne Krawatten und Parfüm in glitzernder Weihnachtsverpackung auskommen (ohne dabei zu Dogmatikern zu werden: Enkel bekommen natürlich eine Kleinigkeit und ich freue mich bannig  über ein Bild von den Lütten zum Fest). Aber es weihnachtet durchaus ohne Konsum-Zwänge, Protzgeschenke oder gar einfallslose Gutscheine). Kleine und große Spenden an den Autor dieser Zeilen bitte ich bis nach dem Fest zu verschieben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder wird Weihnachten erst zur richtigen Weihnacht durch das ganze Gedöns rundum - von der Nordmanntanne über   die  hüftschwingende und Jingle Bell grölende Santa Claus-Figur, genuine-made in Taiwan, bis hin zu den sich kaninchenartig in Siedlungen vermehrenden, CO2 schleudernden Weihnachtshäuser, die mit ihren megawattfressenden Millionen von&amp;nbsp;Dächer, Wände und Vorgärten überwuchernden&amp;nbsp;Glühlämpchen an Lichterketten die Energiekonzerne alle Jahre wieder reich bescheren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-2mQDOEyInNA/TvewqgPU0qI/AAAAAAAAFA8/zbKe2xpkAVI/s1600/1024_w_adv_kal-6061_59_60_tm-2.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="263" src="http://3.bp.blogspot.com/-2mQDOEyInNA/TvewqgPU0qI/AAAAAAAAFA8/zbKe2xpkAVI/s400/1024_w_adv_kal-6061_59_60_tm-2.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Nein, es weihnachtet ganz und gar und gefühlsecht in schöner Tradition auch mit einigen bescheidenen Tannenzweigen statt dem nach Herrn Nordmann benannten sauteuren Gewächs mit seinen, in einer Sendung mit der Maus im Jahre 2006 exakt gezählten 187.333 Nadeln (in 1,63 Metern Höhe), die zwar nicht gar so früh rieseln wie ihre popeligen, aber bezahlbaren Fichten-Vettern, aber doch auch irgendwann auf dem Teppich der guten Stube zu finden sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es gibt es doch: Das weihnachtlich, oh du fröhliche Alleinstellungsmerkmal. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist - die Weihnachtskatastrophe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemeint sind nicht die obligatorischen Flugzeugabstürze, die schlagzeilenträchtig immer prompt aufs Weihnachtsfest programmiert zu sein scheinen oder die peinlichen Festtagsansprachen von schnorrenden Schnäppchen-Präsidenten. Die Rede ist von der hundsgemeinen kleinen, aber feinen hausgemachten Katastrophe, ohne die Weihnachten nun wirklich nicht Weihnachten wäre. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer ehrlich ist, wird sich eingestehen, dass er hin und wieder am 27. Dezember manchen Jahres gegrübelt hat, was um Himmels willen in diesem speziellen Jahr denn wohl am perfekten Weihnachtsfest gefehlt haben könnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klarer Fall: Wenn aus irgendeinem unerfindlichen Grund die Weihnachtskatastrophe verpatzt oder einfach vergessen wurde, ist irgendwie die ganze Weihnacht versaut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: #666666; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b style="background-color: #eeeeee;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Erst mal mit der vergessenen Gans üben &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Weihnachts-Amateure üben normalerweise erst mal mit einer in der Röhre vergessenen Festtagsgans. Mit diesem einfachen Mittel ist bereits eine ganz passable und sogar unvergessliche kleine Weihnachtskatastrophe zu erzielen, die sich auch hübsch fürs Familien-Fotoalbum dokumentieren lässt: Die ganze Sippe, traulich vereint mit hungrigen Blicken am Festtagstisch versammelt um das verkohlte Vogelgerippe. So entstehen Legenden, die von Generation zu Generation weitergetragen werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas für Fortgeschrittene sind dagegen schon gut versteckte Weihnachtsgeschenke, die sich nicht mehr rechtzeitig vor der Bescherung am Heiligabend wieder orten lassen – nicht einmal mit GPS. Diese Weihnachtskatastrophen-Spezialität hat für alle Beteiligten übrigens nicht zu unterschätzende Vorteile:  Dem (nicht) Beschenkten bleibt die Vorfreude auf etwas, was möglicherweise ja eines fernen Tages doch wieder auftaucht. Und der vergessliche, aber irgendwie geniale Spender hat mit einiger Wahrscheinlichkeit ein adäquates Präsent für den nächsten anstehenden Geburtstag des oder der diesmal leer ausgehenden Bescherten - vorausgesetzt, er findet bis zu diesem Ereignis das Weihnachtsgeschenk-Versteck wieder. Eine typische Win-Win-Konstellation, wenn ihr mich fragt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #666666; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b style="background-color: #eeeeee;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Psycho-Terror in der Wohltat-Maske &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirklich subtil und garantiert nervenzerfetzend  effektiv ist aber nur echter Psychoterror zum Christfest. Subtil dann, wenn die angezettelte Katastrophe als Wohltat camoufliert wird. Ich muss neidlos zugestehen, dass wir Männer es in dieser Disziplin wohl nie weit bringen werden. Wir brechen allenfalls zu den Feiertagen einen längst überfälligen ehe- oder auch unehelichen Streit vom Zaune, brüllen ein bisschen rum bis endlich Tränen fließen - und geben dann zerknirscht klein bei. Sowas kann jeder Weihnachtskatastrophen-Azubi im ersten Lehrjahr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wirkliche erstklassige Weihnachtskatastrophe beherrschen nur Frauen - aber das irgendwie von Geburt an. Alles eine Frage der Gene, sag ich immer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grundvoraussetzung ist, dass sie es "nur gut meinen". Frauen meinen alles vom Tage ihrer Geburt an immer "nur gut". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-P0DYCMFrVWE/Tvewo54RB4I/AAAAAAAAFA0/qlN5nNcImV4/s1600/1024_w_markt-6063.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="233" src="http://3.bp.blogspot.com/-P0DYCMFrVWE/Tvewo54RB4I/AAAAAAAAFA0/qlN5nNcImV4/s400/1024_w_markt-6063.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;Die zweite Voraussetzung für die geradezu Oscar-verdächtige Weihnachtskatastrophe ist, dass sie die Verursacherin selbst möglichst wenig, besser gar nicht in Mitleidenschaft zieht. Nur so kann ja eine Katastrophe wirklich genossen werden. In diesem Zusammenhang ist die verkohlte Festtagsgans eigentlich nur etwas für vegetarische Köchinnen (die sich statt des überhitzten Vogels dann anschließend an einer Tofu-Delikatesse und einer Handvoll Körnern gütlich tun und die Qual der fleischfressenden Katastrophenziele genießen). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zurück zur Krone der Katastrophen, dem sorgsam geplanten subtilen Attentat auf das Wohlbefinden der Zielperson . &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will das Meisterwerk der weihnachtlichen Katastrophen an einem klassischen Beispiel deutlich machen. Es ist eine wahre Geschichte, die nur wegen der mir angeborenen Pfiffigkeit ein Happyend fand - und deshalb hier und jetzt erzählt werden kann. Wer weiß, ob sie sonst nicht ein, sagen wir eher finales Ende genommen hätte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber der Reihe nach. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Frauen finden es ja immer noch ungemütlich, wenn der Allerliebste einen nicht geringen Teil der Weihnachtstage auf der Couch verbringt, mittels Notebook oder iPod und drahtlosem Netz unterwegs im Cyberspace und nicht wirklich real ansprechbar. Man kann darüber streiten (immerhin hockt der Wanderer in den weltweiten Netzen ja nicht fernab, im Arbeitszimmer vor dem großen Monitor, sondern im trauten Familienkreis, sich mit Minigeräten bescheidend). Aber solche Diskussionen sind bekanntlich nicht wirklich zielführend und enden womöglich mit ernsthaften Zerwürfnissen - und das am Fest, das sich Friede, Freude und Eierpunsch aufs Panier geschrieben hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber: Katastrophe muss nun mal sein. Da müssen wir alle durch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: #666666; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b style="background-color: #eeeeee;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Ohne Hausputz keine Katastrophe &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie geht also die wahre Queen of Disaster vor? Sie plant sorgfältig - zum Beispiel den obligatorischen vorweihnachtlichen Hausputz. Der ist ja an sich schon Katastrophe genug für jeden das Leben und die unordentliche Gemütlichkeit liebenden Mann. Der verzieht sich - mit Notebook - in die entfernteste Ecke seiner Couch, wartet mit leicht gequälter stiller Duldermiene darauf, dass das Ungemach ein Ende nimmt - und ahnt nicht, dass diese Katastrophe sozusagen nur das Vorspiel ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle ist ein kleiner Zeitsprung angebracht. Der geneigte Leser mag nur im Hinterstübchen bewahren, dass kurz vor dem Fest der leider unumgängliche Hausputz stattfand. Ohne Hausputz keine ordentliche Katastrophe, sage ich immer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Springen wir also wohlgemut in die späten Stunden des Heiligabends. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Familie sitzt traulich versammelt in der Feststube und übt sich in gepflegtem Smalltalk mitsamt einiger, durch die Erinnerung verbrämter Schilderungen früherer Weihnachtskatastrophen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch mehr oder weniger männlichen Geschlechts, der in der guten alten, wenn auch nicht immer politisch korrekten Zeit gelegentlich auch schon mal in tiefer Verkennung der tatsächlichen Verhältnisse &amp;nbsp;als "Herr des Hauses" bezeichnet wurde, klappt immer wieder, leicht entnervt, seinen Laptop  zu und beteiligt sich notgedrungen am Gespräch. Auf scheinbar teilnahmsvolle Erkundigungen seiner Liebsten (die mit dem Hausputz, der Leser erinnert sich)  nach seiner Gereiztheit murmelt er so etwas wie: "Das Mist-WLan geht immer wieder in die Knie" Schließlich gibt er auf, räumt das Notebook beiseite und drängt zur Nachtruhe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu der kommt er aber nicht. Immer wieder schreckt er aus dem dringend benötigten Nacht- und Erholungsschlaf empor, eilt ins Wohnzimmer zum Notebook und überprüft mit zunehmend aufsteigender Panik, ob der drahtlose Zugang zum weltweiten Netz endlich wieder in akzeptabler Geschwindigkeit möglich ist. Das Gegenteil ist der Fall. Schließlich ist die Funk-Leitung in den Cyberspace mausetot. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Internet-Junkie von Welt an sich weiter kein Problem. Er weiß, dass solch ein Problemchen sich - meist - einfach lösen lässt. Er muss nur ein kleines Gerät, Router genannt, kurze Zeit von der Steckdose trennen und wieder einstöpseln, und schon regelt sich das Malheur wie von selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur: Es ist mittlerweile tiefe Nacht, halb vier in der Frühe des ersten Weihnachtsfeiertages, um genau zu sein, und das Haus und die Menschen darin liegen in tiefem Schlummer. Aber auch das ist - an sich - kein Problem. Der frustierte Surfer in den Weiten des Internet-Alls kennt sowohl seine Wohnung im allgemeinen als auch das eheliche Schlafzimmer, wo er wegen der unschuldig (?) schlummernden Gattin kein Licht anknipsen mag, wie auch das Regal dort, wo der Router steht und das Gerät selbst durch und durch. Die kleine rettende Reparatur schafft er auch im Dunkeln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denkt er. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlafzimmer und Regal findet er nachtblind ohne Probleme. Aber: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo ist der verdammte Router? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er stand seit jeher auf dem dritten Regalbrett von unten oben auf einem mit allerlei Kleinkram gefüllten Weidenkorb   Und außerdem konnte man das Gerät wegen allerlei leuchtender oder blinkender Lämpchen gerade im Dunkeln gar nicht verfehlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur: Da leuchtet - nichts. Undurchdringliche Finsternis im Regal. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist schlechterdings nicht möglich. Wenige Stunden zuvor musste es den Router, diese Nabelschnur zu dem Netz, das für viele die Welt bedeutet, noch gegeben haben. Denn: Ich war online. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-9L93lV33VTg/TvewONT1cuI/AAAAAAAAFAs/qIrhXmY_FMQ/s1600/1024_w_stilleb-5936_4_5_tm-2.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="392" src="http://4.bp.blogspot.com/-9L93lV33VTg/TvewONT1cuI/AAAAAAAAFAs/qIrhXmY_FMQ/s400/1024_w_stilleb-5936_4_5_tm-2.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Und jetzt? Ich taste die Regal-Etage ab. Da ist fühlbar eine absolut glatte Fläche. Kein Gerät. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nix. Niente. Nitschewo. Nada. Nothing. Niets. Rien &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rest der Nacht gehört nicht unbedingt zu meinen erholsamsten. Hat sich der Router in nichts aufgelöst? Ist ein Familienmitglied plötzlich wahnsinnig und kleptoman geworden ? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hatte ich all die Jahre vom Internet nur geträumt? Von den anregenden Dialogen in meinem Lieblings-Parkinson-Verein ganz zu schweigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Möglich ist ja alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer. Unter derlei düsteren Gedanken neigt sich auch diese Nacht, eine der bekanntlich längsten des Jahres ihrem Ende zu und weicht der Morgendämmerung (Sie wissen schon: Herr Islam und sein „Morning has broken“). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem aufkeimenden Licht deutet sich auch des Mysteriums Lösung - und hoffentlich ein schnelles Ende dieser Weihnachtskatastrophe an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Blick genügt. Da, wo kürzlich noch der Router im Regal-Weidenkorb gelegen hatte, ganz oben auf, liegt jetzt - ein Brett. Kein sonderlich respektables Brett. Beim näheren Hinschauen stellt es sich als koppheister liegender Bilderrahmen heraus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das liegt doch wohl nicht etwa auf ...? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch, genau das tut es. Als ich es anhebe, schmurgelt  mir, maßlos überwärmt dank Luftabschluss, der vermisste Router entgegen. Die Lämpchen, SOS blinkend in heller LED-Aufregung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Hilfe, die ich Stecker ziehend, weniger fachkundig als panisch leiste, kam wohl in letzter Minute, aber nicht zu spät. Der virtuelle Teil der Weihnachts-Restzeit ist gerettet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Attentäterin? Die strahlt die reine, fast möchte man sagen jungfräuliche Unschuld des Herzens aus. Sie habe es ja nur "gut gemeint", beteuert die Herzensallerliebste mit grottenehrlichem Augenaufschlag. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gut. Die Gattenmord-Gelüste schwinden dann auch irgendwann und machen dem alles zukleisternden Weihnachtsfrieden grummelnd Platz. Ich kann ihr einfach nicht wirklich böse sein.  Und immerhin: Ich darf den Rest der Feiertage - vielleicht ja sogar noch zu Sylvester und am Neujahrstag ungestraft die brave new world erkunden. Sie wird es nicht wagen, auch nur einen schiefen Seitenblick zu werfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicherheitshalber habe ich aber doch den Rest des ersten Weihnachtsfeiertags damit verbracht, kleine kanarienquietschgelbe Post it-Zettel auf diversen technischen Geräten zu verteilen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Noli me tangere&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Nooit anraaken&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Don't never ever touch me (doppelt verneint hält eben besser)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Non toccare&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Ne pas toucher&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;NICH'  ANPACKEN. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Post scriptum: Als sowohl Gourmet wie auch Gourmand habe ich Herd, Backofen, Kühlschrank und Spülmaschine unbeklebt gelassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeit der kohleschwarzen Weihnachtsgänse haben wir ja längst hinter uns gelassen Wir, wir sind Weihnachtskatastrophen-Profis. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch was: Nächstes Jahr bin ich wieder dran. Ich bastle jetzt schon an einer kleinen, aber extrafiesen Katastrophe, die pünktlich zum nächsten Christfest alle Fernseher in der Wohnung nur noch die Filme spielen lässt, die ICH liebe. Das dumme ist nur: Die gibt es nicht - die wiederholen nur das, was ich nicht mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rache muss man kalt (und lächelnd, sozusagen kalt lächelnd) genießen &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Norbert Jos Maas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3517624557789870297-5907767664655641285?l=chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/feeds/5907767664655641285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/12/das-mysterium-des-christfestes-eine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/5907767664655641285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/5907767664655641285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/12/das-mysterium-des-christfestes-eine.html' title='&lt;span class=&quot;Apple-style-spa&quot; style=&quot;font-size:small;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;Das Mysterium des Christfestes - eine kleine Nachlese&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;Apple-style-span&quot; style=&quot;font-size: large&quot;&gt;Weihnachten und andere Katastrophen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;'/><author><name>Norbert Maas</name><uri>https://profiles.google.com/104544889028007570059</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-HyymEgJ7DDQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAADOk/9gYEf3nxUsg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-uZ3KAjlj8jQ/TvexMQEcSYI/AAAAAAAAFBE/9t5KrGbitNA/s72-c/1024_adventskalender-6078_6_7_tm-2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3517624557789870297.post-2946270581978887877</id><published>2011-11-11T02:08:00.001-08:00</published><updated>2011-11-12T09:41:30.867-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bad Salzuflen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heiter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kur'/><title type='text'>KurSkizzen Teil 6 (Fortsetzung der Lift-G'schichten)Quick'n Short-Talk - Virenparadies - Shaping-Studio</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-HzQ3wCio8sg/TrxL_68h_oI/AAAAAAAAEUk/Myqxghi6hPo/s1600/1024_lift_norbert-3746_7_8_tm-2.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://3.bp.blogspot.com/-HzQ3wCio8sg/TrxL_68h_oI/AAAAAAAAEUk/Myqxghi6hPo/s400/1024_lift_norbert-3746_7_8_tm-2.jpg" width="255" /&gt;&lt;/a&gt;Der Fahrstuhl als solcher ist wesentlicher - wir gesund Halbgebildeten behaupten sogar essemtieller Bestandteil des Reha-Lebens. Schließlich verbringt der Rehabilitant einen Großteil des Tages hinter den verschlossenen Türen des Lifts. &amp;nbsp;Neben dem bereits erwähnten &amp;nbsp;ausgesprochen hinterhältigen Partisanen- und Sniper-Charakter des bösartigen Seelenlebens der Lift-Türen (siehe:&amp;nbsp;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_1875.html"&gt;KurSkizzen Teil 5 - Auch der Fahrstuhl hat eine Seele&lt;/a&gt;) haben Fahrstühle in Kur- und Rehabilitationseinrichtungen aber viele weitere interessante und vor allem nützliche Funktionen zu bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://parkileben.norbert-maas.com/audio/lift2.mp3" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-L-YRYgEyY1w/TK7q9z1IAPI/AAAAAAAACB4/HiLswGUpt80/s1600/button_audio.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Fahrstühle sind Kommunikationszentren. Zwischen Untergeschoss und 10. Etage bleibt man selten allein. Der Lift als Ort des verbalen Austauschs ist allerdings so etwas wie ein analoger Twitter. Statt der im "Sozialen Netzwerk" üblichen Beschränkung auf mehr oder weniger aussagekräftige 140 Zeichen fordert und fördert der Lift den Quick'n Short-Talk zwischen zwei Etagen. Aber es gibt sie doch: Die &amp;nbsp;echten bekennenden &amp;nbsp;Real-Viel-Chatter. Die sausen stundenlang ins Gespräch vertieft &amp;nbsp;zwischen Keller und 10. Etage hin und her. Leicht zu erkennen, weil sie auch nach Stunden noch im Lift anzutreffen sind - ziemlich bleich, weil sie so gut wie nie das Sonnenlicht sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #666666; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b style="background-color: #eeeeee;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Lift-Shaping zwischen den Etagen ... &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielfach unterschätzt wird das Lift-Shaping. Einschränkend muss man allerdings sagen, dass diese Methode der Modellierung des Körpers wie die meisten hippen Methoden von Korsett bis Miederhöschen leider nur vorübergehend funktioniert. Und so geht's:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vornehmlich Reha-Herren im angeblich besten Alter sorgen beim Zusteigen eines beflirtbaren Exemplars des anderen Geschlechts mit krampfhaft eingezogenen Airbag (unfein auch Wampe genannt) dafur, dass plötzlich eine Menge Platz in der engen Lift-Kabine ist. Leider wird es dann aber (physikalisch ein wenig widersprüchlich) richtig eng in der Fahrstuhl-Zelle, wenn das nette Blondchen oder die resche Brünette den Fahrstuhl wieder verlässt. Dann wird der Airbag nämlich ausgelöst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #666666; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b style="background-color: #eeeeee;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Freie (Fahrstuhl-) Fahrt für freie Viren &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fahrstühle sind darüber hinaus idealerTreffs für Schnupfen-Virem und andere Keime. Zwar wird mit Desinfektions-Spendern an allen Ecken und Enden von Reha-Kliniken den Keimen das Überleben unnötig schwer gemacht. Im Fahrstuhl droht den Schnupfen-, Niesen- und Hustenmacher aber keinerlei Ungemach. Im Gegenteil: Der Fahrstuhl ist die Wolke sieben für Erreger jeglicher krankmachender Art.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betritt nur eine Schniefnase den Lift, kommt die Stunde der Viren. Wetten, dass winzigen, aber ausgesprochen effektiven Lebewesen spätestens beim Durchfahren der ubernächsten Etage mit Hilfe bewährter Schneuz-, Hust- oder Nies-Praktiken ihrer Opfer den Weg zu allen anderen Fahrstuhlgästen dinden? Ein wahres Paradies &amp;nbsp;für die kleinen Auf- und Eindringlinge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unfreiwilig wird der liftfahrende Reha-Patient übrigens zum Duftspezialisten. Regelmäßige Auf- und Abfahrten mit dem Lift sollten eigentlich als Praktikum für angehende Parfümeure anerkannt werden. Es ist schon erstaunlich, welche Vielfalt von früher oder später versagenden Deodorants, Body-Lotions, Pre- ind Aftershaves und Parfums sich im Fahrstuhl treffen - und vermengen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fortgeschrittene olfaktorische Fahrstuhl-Talente lernen aber schnell, auch mit geschlossenen Augen zu erschnuppern: "Aha, da ist doch gerade die kleine Blonde mit dem Veilchenduft zugestiegen. Und jetzt verrät eine verwehender schwulstige Patchouliwolke, dass Frau Müller ihre vollreifen Reize aus der Lifttür zwängt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wissen Sie nocht? Als Kinder haben wir alle bei längeren Reisen Automarkenraten gespielt- der Reha-Patient von Welt schnuppert und rät im Lift Duftmarken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reha-Profis wissen den Tücken und kleinen zweifelhaften Freuden des normalen Liftalltags geschickt zu umgehen: Sie weichen einfach aus auf den Riesen-Lift, der eigentlich für sperrige Lasten klobige Rollstühle und E-Scooter oder gelegentliche Sargtransporte nach &amp;nbsp;ultimativem finalem &amp;nbsp;Rehaerfolg reserviert sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer den Big-Lift nutzen will, muss meist Umwege &amp;nbsp;in Kauf nehmen: Er wird nicht unbedingt behindertenfreundlich &amp;nbsp;meist ein wenig abseits eingebaut. Dafür bietet er jede Menge Platz und saust - weil nur die wenigen "Eingeweihten" ihn benutzen - meist ohne Zwischenstopps zwischen dem Erdgeschoss und der zehnten Etage rauf ind runter. Wenn nicht ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #666666; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b style="background-color: #eeeeee;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Fahrspaßbremse mit Stethoskop und Liftschlüssel &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, wenn nicht das Schicksal unbarmherzig zuschlägt. Dem Autor geschah es gleich zweimal an einem Tag: Frohen Mutes bestieg er den "schnellen Großen", drückte das Knöpfchen fur die 10. Etage, sein Ziel, und machte es sich gemütlich in der Riesen-Lift-Zelle. Wie schön: Der Fahrstuhl spielte ICE und rauschte ohne Zwischenaufenthalt in die oberste Etage. Die Digitalziffern der Etagenanzeige verkündeten: 8, dann 9, dann 10.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hurra. Persönliche Bestzeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann? Der Fahrstuhl stoppte auftragsgemäß in der 10. Etage, stand, und &amp;nbsp;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann geschah erst mal nichts. Die Türen dachten ja gar nicht daran, sich, zum Verlassen des Lifts einladend zu öffnen.Na ja - immerhin konnten sie mich vorerst dieses Mal &amp;nbsp;beim Verlassen des Fahrstuhls nicht zerquetschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Druck auf dem manuellen Türöffner wurde vom Lift eisern ignoriert. Statt dessen setzte er sich wieder in Bewegung - abwärts, das eigentliche Fahrtziel weit über sich lassend. Unerbittlich sank und sank die Kabine des Grauens umd hielt erst wieder im Klinik-Keller an. Dort öffneten sich dann auch wieder brav die Türen, um einen Menschen ganz in Weiß einzulassen. Der hatte ein Stethoskop malerisch um den Hals drapiert und einen Schlüssel in der Hand. Einen Lift-Schlüssel. Den Schlüssel, der dem Inhaber Vorfahrt gewährt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Autor schwört: Bei der nächsten Reha hat er einem Nachschlüssel für den Groß-Lift in der Tasche. Und dann bist er endlich: Der Herr der Schlüssel-Ringe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von mir gehorchenden Fahrstühlen versonnen träumend und mit imaginären Liftschlüsseln am Schlüsselring klimpernd grüßt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr Norbert Jos Maas&lt;br /&gt;Euer Jos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; line-height: 18px;"&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_03.html"&gt;Zu Teil 1 derKurSkizzen: Eine Liebeserklärung? Eine Liebeserklärung!&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; line-height: 18px;"&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch.html"&gt;Zu Teil 2 der KurSkizzen: Kleine Zoologie der Kurgäste und anderen Untoten&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 18px;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-3-wenn-der-tee-tanzt-im.html"&gt;Zu Teil 3 der KurSkizzen: Wenn der Tee tanzt im Rheingold&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-4-metropole-der.html" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 18px;"&gt;&lt;b&gt;Zu Teil 4 der KurSkizzen: Metropole der Rollatores&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; line-height: 18px;"&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_1875.html"&gt;Zu Teil 5 der KurSkizzen: Auch der Fahrstuhl hat eine Seele&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3517624557789870297-2946270581978887877?l=chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/feeds/2946270581978887877/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-6-fortsetzung-der-lift.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/2946270581978887877'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/2946270581978887877'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-6-fortsetzung-der-lift.html' title='&lt;span class=&quot;Apple-style-span&quot; style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;KurSkizzen Teil 6 (Fortsetzung der Lift-G&apos;schichten)&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Quick&apos;n Short-Talk - Virenparadies - Shaping-Studio&lt;/b&gt;'/><author><name>Norbert Maas</name><uri>https://profiles.google.com/104544889028007570059</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-HyymEgJ7DDQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAADOk/9gYEf3nxUsg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-HzQ3wCio8sg/TrxL_68h_oI/AAAAAAAAEUk/Myqxghi6hPo/s72-c/1024_lift_norbert-3746_7_8_tm-2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3517624557789870297.post-1602979486469243737</id><published>2011-11-07T01:57:00.000-08:00</published><updated>2011-11-12T09:49:13.034-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bad Salzuflen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heiter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kur'/><title type='text'>KurSkizzen Teil 4Metropole der Rollatores</title><content type='html'>&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-jwLDE7X-YL0/Tqxh05W861I/AAAAAAAAEKg/La7ihAuyPFk/s1600/1024_gradierwerk_totale-3479_80_81_tm-2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="438" src="http://1.bp.blogspot.com/-jwLDE7X-YL0/Tqxh05W861I/AAAAAAAAEKg/La7ihAuyPFk/s640/1024_gradierwerk_totale-3479_80_81_tm-2.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;Am Gradierwerk von Bad Salzuflen treffen sich die Rollatores der Welt. Ob "Rollatores" oder "Rollateros" die politisch korrekte Bezeichnung ist, soll in Kürze ein von namhaften Rollator-Herstellern völlig uneigennütztig gesponserter Weltkongress entscheiden - natürlich in der Metropole der Rollateros, Bad Salzuflen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://parkileben.norbert-maas.com/audio/rollateros.mp3" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-diidNyHS9Ag/TKWzzl4RmVI/AAAAAAAAB6c/s17TawN7kTg/s1600/button_audio.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Im fast lautlosem gespenstischen Reigen gleiten die Untoten von Bad Salzuflen - sie erinnern sich an die Spezies  -  um die altehrwürdigen Salzluft versprühenden Gradierwerk-Schwarzdornmauern, Runde um Runde, zur Flanierstunde, scheinbar nie endend, nur die Gummirädchen der Rollatoren knirschen im Gruß der geharkten Wege. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne ihre Rollwägelchen, ihre Rollstühle und Elektroscooter wären sie nicht komplett.  Aber die Rollatores sind deutlich in der Überzahl. Der Einfachheit halber werden übrigens auch Rollaterosin(n)en als Rollateros bezeichnet, um gender-diskriminierenden Unterstellungen vorzubeugen). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, die heimliche Hauptstadt der Rollatores? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sind selbst einer von uns, begeisterter oder zumindest notgedrungener Rollator-Gänger, entre nous Rollatero genannt, und kennen Bad Salzuflen nicht? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit einigen Tagen weiß ich, dass der lauschige Ort an den Gestaden der Salze, zumindest gefühlt das Zentrum der rollenden Fußgänger, -trippler und –schlurfer ist. In dem stolzen Staatsbad - oder sollte man treffender sagen Staatsbädchen - der "Wohlfühlstadt am Fuße des Teutoburger Waldes. "  bin ich gerade (ich erwähnte es bereits bei Gelegenheit) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, ich bin natürlich nicht einfach nur da: Ich weile. In Staatsbädern pflegt man zu weilen. Als Begleiter meiner Reha-bedürftigen Frau genieße ich das Kurleben zwischen Reha-Klinik aus den 70er Jahren mit ihren Vorzügen und Hindernissen und dem Flair des Kurstädtchens, das mich atmosphärisch gut 50 Jahre zurück in meine Kindheitstage zurück beamt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zurück zum eigentlichen Thema dieses Reports: Angeblich bemühen sich ja noch andere, eher unbedeutende Kur- und Reha-Orte wie Baden-Baden oder Bad Harzburg  um den Titel der Capitale der Rollatores. Sie haben keine Chance. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #666666; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b style="background-color: #eeeeee;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Gefühlte Rollatoren-Dichte wie die der Japaner auf der Dom-Platte zu Köln &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gefühlte Rollatoren-Dichte in Bad Salzuflen, sowohl in der Klinik als auch im Kurpark, der seit den 50er Jahren in einen Dornröschenschlaf verfallen zu sein scheint, oder in der Fußgängerzone dürfte vergleichsweise der von Japanern auf dem Markusplatz in Venedig  oder auf der Domplatte zu Köln entsprechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Rollator-Gänger fühlst du dich sofort wohl. Du bist unter Deinesgleichen. Gestandene Rollstuhlfahrer (oder heißt das "gesessene"?) gibt es schon auch in nennenswertem Maße - und sie werden als seelenverwandt freundlich begrüßt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Gar nicht gern gesehen ist die schäbige Minderheit der Fußgänger ganz und gar ohne Rollen. Die stören nur - wenn sie sich nicht wenigstens munter an  Unterarmgehilfen oder sonstigen Krücken  uns Rollatores tempomäßig anpassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, so ganz und gar heil ist auch die Welt der Rollatores und -resinnen nicht wirklich. Da werden schon mal gern verstohlene neidgelbe Blicke auf den  Super-Luxus-Rollator vom Nachbarn geworfen, und in den trendigen Elektro-Scooter, der da gerade vorbei rauscht, wünscht man sich ja nicht wirklich – aber so mal zwischendurch eine Runde über die Flaniermeile mit dem Hightech-Teil (den Rollator lässig hinterm Sitz verstaut) – das hätte doch schon was. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #666666; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b style="background-color: #eeeeee;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Rollender Zusammenhang gegen Fußgänger unten ohne &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber sonst halten die Rollatores fest zusammen – vor allem, wenn im engen Fahrstuhl der Reha-Klinik sich so eine bräsige popelige Fußgängerin, mehr quadratisch als praktisch oder gar gut – zwischen unsere Wägelchen drängt und still vor sich hin schimpft, für unsereiner gebe es ja schließlich den Lastenaufzug … &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ja dann machen wir Rollatores es uns erst recht auf den Sitzflächen unserer rollenden Gehhilfen bequem und vermessen die Vermessene mit Breite und Raumvolumen einschätzenden Blicken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus der Metropole der Rollateros grüßt &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr Norbert JosMaas &lt;br /&gt;Euer Jos&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_03.html"&gt;Zu Teil 1 der KurSkizzen: Eine Liebeserklärung? Eine Liebeserklärung!&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; line-height: 18px;"&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch.html"&gt;Zu Teil 2 der KurSkizzen: Kleine Zoologie der Kurgäste und anderen Untoten&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; line-height: 18px;"&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-3-wenn-der-tee-tanzt-im.html"&gt;Zu Teil 3 der KurSkizzen:Der Tee tanzt im Rheingold&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 18px;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_1875.html"&gt;Zu Teil 5 der KurSkizzen: Auch der Fahrstuhl hat eine Seele&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-6-fortsetzung-der-lift.html"&gt;Zu Teil 6 der KurSkizzen: G'schichten aus dem Fahrstuhl - Fortsetzung&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3517624557789870297-1602979486469243737?l=chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/feeds/1602979486469243737/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-4-metropole-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/1602979486469243737'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/1602979486469243737'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-4-metropole-der.html' title='&lt;span class=&quot;Apple-style-span&quot; style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;KurSkizzen Teil 4&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Metropole der Rollatores&lt;/b&gt;'/><author><name>Norbert Maas</name><uri>https://profiles.google.com/104544889028007570059</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-HyymEgJ7DDQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAADOk/9gYEf3nxUsg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-jwLDE7X-YL0/Tqxh05W861I/AAAAAAAAEKg/La7ihAuyPFk/s72-c/1024_gradierwerk_totale-3479_80_81_tm-2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3517624557789870297.post-8706798716747699971</id><published>2011-11-04T05:29:00.000-07:00</published><updated>2011-11-12T09:51:55.018-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bad Salzuflen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heiter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kur'/><title type='text'>KurSkizzen Teil 3Wenn der Tee tanzt im Rheingold</title><content type='html'>&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-8xlC6Hm6iEA/Tqxh0ln6zbI/AAAAAAAAEKc/rJ-_r1hb28c/s1600/1024_rheingold-3482_3_4_tm-2.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://1.bp.blogspot.com/-8xlC6Hm6iEA/Tqxh0ln6zbI/AAAAAAAAEKc/rJ-_r1hb28c/s400/1024_rheingold-3482_3_4_tm-2.jpg" width="267" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;a href="http://parkileben.norbert-maas.com/audio/rheingold.mp3" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-6_7DYOMjKWg/TNrBdt96rBI/AAAAAAAACII/FJiDg9KXF9o/s1600/button_audio.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Im Rheingold-Dancing, mitten im Herzen des Kurstädtchens, tanzt der Tee bis die Darjeeling-Brühe schwappt, die Krücken klappern und die osteoporotischen Knochen knistern und krachen. Im Takt des Dance Macabre verhaken die Untoten ihre Rollwägelchen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Sie drehen und taumeln  irre um und um, schneller und schneller  - und die erlesene Gesellschaft der bleichen Gestalten merkt nicht, dass der Tanzpalast der Fluffy Fifties im Zentrum des Staatsbades an den Ufern der Salze seit Jahrzehnten geschlossen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Staub schichtet sich Knochenfinger hoch auf Brokatdeckchen und Silbertabletts. Die schale Plüsch-Pracht - dahin. Die Kristall-Lüster auf Halbmast, die Tütenlämpchen krumm und schief. Die Telefone auf den Nierentischen sind verstummt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur der hohlwangige  altehrwürdige Ober mit seinem eindrucksvollen Buckel in seinem Frack über dem Gerippe wartet unentwegt auf Gäste, die richtig leben und ihre Zeche zahlen. Vergebens das Rheingold gehört den Untoten.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als bekennender Tanz-Muffel grüßt &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr Norbert Jos Maas&lt;br /&gt;euer Jos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_03.html"&gt;Zu Teil 1 der KurSkizzen: Eine Liebeserklärung? Eine Liebeserklärung!&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; line-height: 18px;"&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch.html"&gt;Zu Teil 2 der KurSkizzen: Kleine Zoologie der Kurgäste und anderen Untoten&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; line-height: 18px;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-4-metropole-der.html"&gt;&lt;b&gt;Zu Teil 4 der KurSkizzen: Metropole der Rollatores&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 18px;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_1875.html"&gt;Zu Teil 5 der KurSkizzen: Auch der Fahrstuhl hat eine Seele&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-6-fortsetzung-der-lift.html"&gt;Zu Teil 6 der KurSkizzen: G'schichten aus dem Fahrstuhl - Fortsetzung&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3517624557789870297-8706798716747699971?l=chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/feeds/8706798716747699971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-3-wenn-der-tee-tanzt-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/8706798716747699971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/8706798716747699971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-3-wenn-der-tee-tanzt-im.html' title='&lt;span class=&quot;Apple-style-span&quot; style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;KurSkizzen Teil 3&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Wenn der Tee tanzt im Rheingold&lt;/b&gt;'/><author><name>Norbert Maas</name><uri>https://profiles.google.com/104544889028007570059</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-HyymEgJ7DDQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAADOk/9gYEf3nxUsg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-8xlC6Hm6iEA/Tqxh0ln6zbI/AAAAAAAAEKc/rJ-_r1hb28c/s72-c/1024_rheingold-3482_3_4_tm-2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3517624557789870297.post-4229129780329005406</id><published>2011-11-03T13:39:00.000-07:00</published><updated>2011-11-12T09:53:07.851-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bad Salzuflen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heiter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kur'/><title type='text'>KurSkizzen - Teil 5Auch der Fahrstuhl hat eine Seele</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-VkV8MuL37YI/TqpgjppnILI/AAAAAAAAEFo/Fm9Y3H2LIaw/s1600/1024_lift-3326_7_8_tm-2.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://2.bp.blogspot.com/-VkV8MuL37YI/TqpgjppnILI/AAAAAAAAEFo/Fm9Y3H2LIaw/s400/1024_lift-3326_7_8_tm-2.jpg" width="310" /&gt;&lt;/a&gt;Fahrstühle sind strenge Erzieher - vor allem in zehnstöckig bausündenhaft die Landschaft mordenden Rehabilitations-Kliniken So ein Lift kennt die Hektik und die Hast der kurenden Menschen - und er sieht seinen Lebenszweck darin, mehr Ruhe und Gelassenheit in unser Leben zu bringen – wenn’s sein muss mit Gewalt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://parkileben.norbert-maas.com/audio/lift.mp3" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-6_7DYOMjKWg/TNrBdt96rBI/AAAAAAAACII/FJiDg9KXF9o/s1600/button_audio.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Das Gerät  ist nämlich nicht etwa dazu da, Patienten bequem und behende von einem der zehn Stockwerke ins andere zu bringen - es gibt immer wieder naive und ebenso leicht- wie gutgläubige Menschen, die diesem Ammenglauben anhängen, meist während der ersten Tage nach Antritt ihrer Kur  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, der Lift hat einen viel höheren Daseinszweck. Er wird von der Kurdirektion bezahlt (eher schlecht) und vor allem nur gelegentlich gewartet. Seine Aufgabe:  Er soll die Kurgäste Geduld lehren.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spätestens nach dem dritten völlig unnützen Versuch, sich und seinen Rollator in die ständig überquellende Kabine zu quetschen, erleidet der Anfänger ein oder zwei mittelprächtige Nervenzusammenbrüche. Das ist aber immer noch besser als eine Panikattacke in der ölsardinenmäßig voll gepackten und  auch ähnlich duftenden Kabine.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem dritten nervous break down wird der Wartende melancholisch, sein Blick wird leer und stier - bis er erkennt, dass eine fast halbleere Liftkabine direkt vor ihm einladend und harmlos tuend (so als wäre nichts gewesen) ihre Türen einladen beiseite schiebt.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was der noch unter Schock stehende, nun dankbare Kurgast und Rehabilitant nicht bemerkt: Lifttüren öffnen sich ( der Kenner sieht das mit einem Blick) sichtlich widerwillig; langsam ruckelnd gewähren sie dir scheinbar freies Geleit in die Kabine, und - dann schnappen sie unvorhersehbar zu, Mordlust im stählernen, chromglänzenden Schiebe-Tür-Gebiss.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn du Glück hast, waren sie zu gierig und zu schnell und quetschen nur den Rollwagen, den du als vorsichtiger Reha-Lifter schützend als eine Art Dummie vor dir herschiebst.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wer hat schon Glück.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In neun von zehn Fällen lässt der bösartige Fahrstuhl , freundlich summend, den Rollator passieren - an dem er sich eh die Zähne (pardon: die Türen) ausbeißen würde. Seine eigentliche Beute ist der Mensch, der an dem rollenden Dings dranhängt. Fahrstühle sind Carnivoren, reine Fleischfresser. Ob sie uns erschnuppern, erlauschen oder unsere Schwingungen feinfühlig wahrnehmen, ist noch nicht bis ins Letzte erforscht.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egal: Der Lift wittert uns. Er weiß: an dem schwer verdaulichen Rollator hängt noch lecker Fleisch dran. Darauf wartet er. Nur ein leises ungeduldiges Zittern der Schiebe-Türen verrät die bevorstehende Attacke. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir, die unschuldigen Lift-Opfer uns schon in Sicherheit wähnen, schnappen sie zu, die Türen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unnachgiebig, gehässig, mit gewaltigem Getöse. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meist bleibt es bei einigen blauen Flecken und Quetschungen. Noch sind sie nicht stark genug, uns zu zermalmen. Aber sie werden stärker - und wir immer schwächer. Ob ich die zehn Stockwerke vielleicht doch lieber mühselig zu Fuß ... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, dann doch lieber diesen und jenen blauen Flecken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und gestern, gestern geschah ein Wunder: Der Lift kam, kaum fünf Minuten nachdem ich ihn per Knopfdruck gerufen hatte (insofern haben ja Fahrstühle Ähnlichkeit mit Vampiren: Die kommen auch nur ins Haus, wenn man sie selbst herein bittet). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Lift kommt, Türen auf, ich schiebe den Rollator vorsichtig hinein. Nichts geschieht. Soll ich es wagen? No risc, no lift. Also mutig vorwärts, die Türen links und rechts mit Todesverachtung ignorierend.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und - nichts geschieht. Ich bin in der Kabine. Die Türen schließen sich und fast lautlos setzt sich der Fahrstuhl in Bewegung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sinke weinend vor Erleichterung und Dankbarkeit auf den Boden der Kabine. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sind Fahrstühle vielleicht doch nicht so schlecht und bösartig? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch, sie sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Verlassen der Kabine, nach der traumhaften Fahrt, erwischen mich die Türen mit doppelter Wucht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leicht lädiert, aber ungebrochen weiter mit den Fahrstühlen dieser Welt kämpfend grüßt &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr Norbert Jos Maas&lt;br /&gt;euer Jos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_03.html"&gt;Zu Teil 1 der KurSkizzen: Eine Liebeserklärung? Eine Liebeserklärung!&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 18px;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch.html"&gt;Zu Teil 2 der KurSkizzen: Kleine Zoologie der Kurgäste und anderen Untoten&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 18px;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-3-wenn-der-tee-tanzt-im.html"&gt;Zu Teil 3 der KurSkizzen: Wenn der Tee tanzt im Rheingold&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 18px;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-4-metropole-der.html" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 18px;"&gt;Zu Teil 4 der KurSkizzen: Metropole der Rollatores&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-6-fortsetzung-der-lift.html"&gt;Zu Teil 6 der KurSkizzen: G'schichten aus dem Fahrstuhl - Fortsetzung&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 18px;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3517624557789870297-4229129780329005406?l=chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/feeds/4229129780329005406/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_1875.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/4229129780329005406'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/4229129780329005406'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_1875.html' title='&lt;span class=&quot;Apple-style-span&quot; style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;KurSkizzen - Teil 5&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Auch der Fahrstuhl hat eine Seele&lt;/b&gt;'/><author><name>Norbert Maas</name><uri>https://profiles.google.com/104544889028007570059</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-HyymEgJ7DDQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAADOk/9gYEf3nxUsg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-VkV8MuL37YI/TqpgjppnILI/AAAAAAAAEFo/Fm9Y3H2LIaw/s72-c/1024_lift-3326_7_8_tm-2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3517624557789870297.post-2393865026758168619</id><published>2011-11-03T10:56:00.000-07:00</published><updated>2011-11-12T09:53:58.531-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bad Salzuflen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heiter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kur'/><title type='text'>KurSkizzen - leicht satirisch überzeichnet - Teil 1Eine Liebeserklärung? Eine Liebeserklärung!</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-JPkh7EszGCw/Tqbpf46amgI/AAAAAAAAEEg/DKWXID-5tG0/s1600/1024_springbrunnen_boot-3340_1_2_tm-2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="426" src="http://4.bp.blogspot.com/-JPkh7EszGCw/Tqbpf46amgI/AAAAAAAAEEg/DKWXID-5tG0/s640/1024_springbrunnen_boot-3340_1_2_tm-2.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 16px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 16px;"&gt;&lt;a href="http://parkileben.norbert-maas.com/audio/kurskizzen_01_intro.mp3" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-2utau1yTyfQ/TNk1bgLXDBI/AAAAAAAACIA/pubx_mk440U/s1600/button_audio.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Diefolgenden Skizzen aus dem Leben der Kurstadt sind eine Liebeserklärung andiesen Ort der Beschaulichkeit, der Antagonismen und der gelebten Zeitreise indie Fluffy Fifties. des 20. Jahrhunderts - als der Käseigel noch quietschte unddie Tütenlampe mit der Zigeunerin und dem Hirsch um die Wette röhrte übermbesucherritzenmäßig grausam (oder gnädig) streng geteilten Ehebett.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt;"&gt;DieSkizzen und die Illustrationen dazu entstanden während eines vierwöchigenAufenthalts in Bad Salzuflen am Fuße des Hermann-bewachten &amp;nbsp;TTW, dem Teutschen Teutoburger Wald.&amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-GUzpztyvMMc/TqbpfHRp0CI/AAAAAAAAEEc/ruSSKtG4adY/s1600/1024_leopold_bad-3369_70_71_tm-2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="428" src="http://2.bp.blogspot.com/-GUzpztyvMMc/TqbpfHRp0CI/AAAAAAAAEEc/ruSSKtG4adY/s640/1024_leopold_bad-3369_70_71_tm-2.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: 12pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 16px;"&gt;Ichgebe gern zu: Ich habe mich in das Kurstädtchen ein wenig verliebt, und derAufenthalt hat mir gut getan, dem Körper wie der Seele. Wer mich ein wenigkennt, ahnt, dass ich mich auf meine eigene Art dafür bedanke. Es ist nicht&amp;nbsp;auszuschließen, dass Bad Salzuflen, seine Einwohner, einige Kurgäste unddie in der Reha Gesundung oder Rente suchenden Patienten in denKlinik-Bettenburgen, sich wiedererkennen - und mich dann nicht mehrmögen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt;"&gt;Meinetwegen.&amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-IsoTL6X4Vy0/Tq2vHCK5GXI/AAAAAAAAEL8/eLKztPuBVKQ/s1600/1024_weidenbau_norbert-3518.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-IsoTL6X4Vy0/Tq2vHCK5GXI/AAAAAAAAEL8/eLKztPuBVKQ/s320/1024_weidenbau_norbert-3518.jpg" width="213" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: 12pt;"&gt;Ichgestehe, dass Ähnlichkeiten mit baulichen Gegebenheiten in Bad Salzuflen ebensowenig zufällig sind wie die mit den Menschen, die ich dort kennen und manchmalauch mögen lernte - einfach, weil sie so sind wie sie sind.&amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt;"&gt;AberBad Salzuflen gibt es überall in Deutschland (und einigen Nachbarländern), woder ein wenig von der Realität der Gesundheits"-Reformen" überholte"Titel" eines Bades den Stadtnamen ziert.&amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt;"&gt;Dieeinzelnen Kurskizzen finden Sie zurzeit nach und nach hier Blog chronischLEBEN.Später ist eine kleine Sammlung als pdf-Dokiment - natürlich ebenfalls mit gesprochebenAudio-Versionen geplant. &amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Norbert Jos Maas&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch.html"&gt;Zu Teil 2 der KurSkizzen: Kleine Zoologie der Kurgäste und anderen Untoten&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 18px;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-3-wenn-der-tee-tanzt-im.html" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 18px;"&gt;Zu Teil 3 der KurSkizzen: Wenn der Tee tanzt im Rheingold&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-4-metropole-der.html" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 18px;"&gt;&lt;b&gt;Zu Teil 4 der KurSkizzen: Metropole der Rollatores&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_1875.html"&gt;Zu Teil 5 der KurSkizzen: Auch der Fahrstuhl hat eine Seele&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-6-fortsetzung-der-lift.html"&gt;Zu Teil 6 der KurSkizzen: G'schichten aus dem Fahrstuhl - Fortsetzung&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3517624557789870297-2393865026758168619?l=chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/feeds/2393865026758168619/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_03.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/2393865026758168619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/2393865026758168619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_03.html' title='&lt;span class=&quot;Apple-style-span&quot; style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;KurSkizzen - leicht satirisch überzeichnet - Teil 1&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Eine Liebeserklärung? Eine Liebeserklärung!&lt;/b&gt;'/><author><name>Norbert Maas</name><uri>https://profiles.google.com/104544889028007570059</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-HyymEgJ7DDQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAADOk/9gYEf3nxUsg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-JPkh7EszGCw/Tqbpf46amgI/AAAAAAAAEEg/DKWXID-5tG0/s72-c/1024_springbrunnen_boot-3340_1_2_tm-2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3517624557789870297.post-8308710861883782472</id><published>2011-11-03T10:54:00.000-07:00</published><updated>2011-11-12T09:55:00.696-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bad Salzuflen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heiter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kur'/><title type='text'>KurSkizzen - leicht satirisch überzeichnet - Teil 2Eine kleine Zoologie der Kurgäste und anderen Untoten</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-7T_8-L9wO8g/TrBvMLUWpzI/AAAAAAAAEPU/D-8o53wKOyI/s1600/1024_e_roller-3596_7_8_tm-2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="420" src="http://1.bp.blogspot.com/-7T_8-L9wO8g/TrBvMLUWpzI/AAAAAAAAEPU/D-8o53wKOyI/s640/1024_e_roller-3596_7_8_tm-2.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Das Leben im Kurort (wenn man es denn so nennen will) wird getragen und geprägt von sogenannten Kurgästen. Das gilt vor allem für Klassiker wie Bad Salzuflen. Der echte Kurgast ist allerdings eine aussterbende Spezies, die sich in absehbarer Zeit sozial verträglich biologisch selbst erledigen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://parkileben.norbert-maas.com/audio/kurszkizzen_02_kurgaseste.mp2" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-L-YRYgEyY1w/TK7q9z1IAPI/AAAAAAAACB4/HiLswGUpt80/s1600/button_audio.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Diese auf der roten Liste der von Ausrottung bedrohten Kreaturen als nicht zum Abschuss freigegebenen  Restbestände sind zwischen 80 und scheintot und in der Regel  wohlhabend bis stinkreich.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurgäste gehören zur Familie der Untoten. Wie ihre nahen Verwandten, die Vampire, sind sie mehr oder weniger blutarm, ernähren sich aber nicht wie ihre Vettern und Cousinen – die mit dem ebenso unverwechselbaren wie ausgeprägten Gebiss  - vom roten Adersaft der Lebenden, sondern vom Schwelgen in Erinnerungen an die gute alte Zeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese mentale Speise bietet ihnen das Städtchen an den Ufern der Salze zum Überfluss. Zwar wurden mittlerweile Zugeständnisse an die Neu- und Jetztzeit gemacht. Das hängt direkt mit dem weiter oben erwähnten Aussterben der klassischen Untoten, die vereinzelt noch im Kurpark zu besichtigen sind, zusammen. Auf diese nachgeborenen Adepten,die leider degenerierten "neuen" Untoten  komme ich später zu sprechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #666666; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b style="background-color: #cccccc;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Jungfernstieg-Light an der Salze &amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;b style="background-color: #eeeeee;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleiben wir beim Fortschritt: In unserem Kurstädtchen am Fuße des Teutoburger Waldes gibt es mittlerweile eine veritable Fußgängerzone. Neben einer auffälligen Anhäufung von italienischen Eis-Cafés, die in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts als klebrig-kühl-süße Reminiszenz des Wirtschaftswunder-Kurgasts an die große weite Welt auch hier wie aus dem Nichts massenweise aus dem Boden der funkelnagelneuen autobefreiten  Möchtegern-Boulevards sprossen, finden sich an der Flaniermeile erstaunlich wenige Sortimenter - und eine erkleckliche Zahl exklusiver Modegeschäfte für die Untote von Welt - mit unterirdisch unverschämten Preisen, die der wohlondulierten, schwer mit Geschmeide und dem Fell ermordeter Wildtiere behängten 80jährigen Witwe eines Oberpostdirektors die teure Illusion vermitteln, sie bewege sich auf der Kö, am Kudamm oder auf dem Jungfernstieg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle sollten vielleicht die sich einerseits ähnelnden, aber doch so grundverschiedenen Klassen von Untoten, wie wir sie in unserem Kurstädtchen anfinden, erwähnt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der bereits kurz vorgestellten klassischen Untoten-Upperclass der Kurgäste, die sich wie gesagt in einzelnen, aber unverwechselbaren Exemplaren ins 21. Jahrhundert herüber gerettet haben, gibt es die einheimischen, sozusagen lebenslänglichen Untoten in Bad Salzuflen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-B3LWkkX7wXs/TqxhxAbd5jI/AAAAAAAAEKE/TlosPg_2UCg/s1600/1024_bank_hund-3497_8_9_tm-2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="424" src="http://3.bp.blogspot.com/-B3LWkkX7wXs/TqxhxAbd5jI/AAAAAAAAEKE/TlosPg_2UCg/s640/1024_bank_hund-3497_8_9_tm-2.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese lassen sich leicht von den kurenden und rehabilitierenden unterscheiden: natürlich sind beide Unterarten mit Rollator, Gehstöcken oder im Rollstuhl unterwegs - aber die einheimischen erkennt man leicht am Hund, den sie mitführen. Sie haben IMMER einen Hund. Warum, das weiß niemand so recht. In den streng reglementierten Kurpark dürfen sie ihn zum Beispiel gar nicht mitnehmen. Aber die einheimischen Untoten meiden dieses Gelände sowieso wie Cousine und Vetter Vampir das Tageslicht, das Kruzifix und den Knofel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten sind die einheimischen Untoten (die in der Saison den Kurgästen und Reha-Horden zahlenmäßig deutlich unterlegen sind) meist weniger prächtig gewandet als die Kurgäste. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiteres fast untrügerisches Unterscheidungsmerkmal: Die High Society der Untoten (also die klassischen Kurgäste in Gehpelz, Samt und Seide) duften anders als sowohl die gemeinen, mit erstem Wohnsitz im Städtchen gemeldeten als auch das Proletariat der von Kasse und Rentenversicherungsanstalt in Klinik-Bettenburgen "neuen" Untoten: Der echte klassische Kurgast überdeckt seinen Moder- und Gruft-Duft mit Créationen von Chanel (die numero cinque hält sich hartnäckig) oder anderen Pariser Duftwasserproduzenten. Die niederen Klassen dagegen erschnüffelt man leicht am zweckmäßigen Kernseifengeruch oder einem Billig-Deo aus den Regalen der Discounter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders leicht olfaktorisch zu identifizieren sind Holzklasse-Untote mehr oder weniger weiblichen Geschlechts weit über 60: Sie täten zwar besser daran, sozusagen naturell Moder, Verwesung und nahe Gruftzukunft auszuströmen - aber sie bestehen hartnäckig auf regelrechten Duschen mit Tosca und 4711. Immerhin ist das so penetrant, dass ihnen der Untote von Welt relativ leicht und naserümpfend weiträumig ausweichen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #666666; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b style="background-color: #eeeeee;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;An ihren Themen sollt ihr sie erkennen &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der 08/15 Untote ist eher unauffällig. Wie ein Chamäleon - nur mit kürzerer Zunge - passt er sich seiner Umgebung, also den lebenden Kreaturen, fast perfekt an. Die Untoten der Kurorte sind dennoch leicht zu enttarnen: Sie sprechen gern, fast mit Leidenschaft, auf jeden Fall aber mit Leidensmiene, über ihre diversen Leiden, über die unfähigkeit der Ärzte, die ihnen widersprechen, über die Genialität, die Ausstrahlung und das Karma der Ärzte, die ihnen jeden Blödsinn glauben - und über übers Essen in der Bettenburg, die Betten in der Bettenburg und das Wetter außerhalb der Bettenburg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Vampiren, müssen die Untoten der Kurstädte allerdings nicht gepfählt werden, um sie zu erlösen: Sie haben die Chance ins wirkliche Leben zurück zu gelangen - sie müssen nur auf den Tag ihrer Entlassung warten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die echten Untoten, also die klassischen Kurgäste, sind von dieser Regelung allerdings ausgeschlossen: sie bleiben Untote - auch ohne ihr Reservat, den Kurort. Aber erst da leben die Klassiker unter den Untoten, bei ihre nächsten Kur, dann wieder richtig auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Reich der Untoten an der Salze im Lipper Land grüßt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ihr Norbert Maas&lt;br /&gt;euer Jos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_03.html"&gt;Zu Teil 1 der KurSkizzen: Eine Liebeserklärung? Eine Liebeserklärung!&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 18px;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-3-wenn-der-tee-tanzt-im.html"&gt;Zu Teil 3 der KurSkizzen: Wenn der Tee tanzt im Rheingold&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-4-metropole-der.html" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 18px;"&gt;&lt;b&gt;Zu Teil 4 der KurSkizzen: Metropole der Rollatores&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 18px;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch_1875.html"&gt;Zu Teil 5 der KurSkizzen: Auch der Fahrstuhl hat eine Seele&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;a href="http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-teil-6-fortsetzung-der-lift.html"&gt;Zu Teil 6 der KurSkizzen: G'schichten aus dem Fahrstuhl - Fortsetzung&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3517624557789870297-8308710861883782472?l=chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/feeds/8308710861883782472/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/8308710861883782472'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/8308710861883782472'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2011/11/kurskizzen-leicht-satirisch.html' title='&lt;span class=&quot;Apple-style-span&quot; style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;KurSkizzen - leicht satirisch überzeichnet - Teil 2&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Eine kleine Zoologie der Kurgäste und anderen Untoten&lt;/b&gt;'/><author><name>Norbert Maas</name><uri>https://profiles.google.com/104544889028007570059</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-HyymEgJ7DDQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAADOk/9gYEf3nxUsg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-7T_8-L9wO8g/TrBvMLUWpzI/AAAAAAAAEPU/D-8o53wKOyI/s72-c/1024_e_roller-3596_7_8_tm-2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3517624557789870297.post-5458479154493990774</id><published>2010-06-23T01:01:00.001-07:00</published><updated>2010-06-23T01:01:55.058-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heiter'/><title type='text'>Schnecke? Is‘ kuuuhl, Mään oder: Das hohe Lied der Langsamkeit</title><content type='html'>&lt;div class="post_body" id="pid_59"&gt; Heute war der Frühling. Wirklich. Es stimmte alles: Bilderbuchblauer  Himmel. Eine Sonne, die freigiebig mit Wärme und Vitamin D um sich  schmiss. Ein ganz leichtes Lüftchen, mehr ein Hauch, der den  unaufhaltsam nahenden Sommer ahnen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fehlte eigentlich nur das blaue Band des Dichters. Aber nichts ist  vollkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurzum: Ein Tag um wie geschaffen, die wiedererwachte Natur zu besuchen,  zu begrüßen und zu erwandern . Na ja – erwandern ... &lt;br /&gt;Die Zeiten des flotten ans entlang  dem Bachesrand, querfeldein und tief  ins Tal wie hoch über den Berg, die  sind vorüber. Aber ein bisschen  was  geht immer wie der Bajuware hoffnungsfroh zu sagen pflegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also die Liebste, den Rollator und mich  ins Auto gepackt und ab ins  Grün vor der Stadt. Ich will’s wissen und den Frühling da feiern und  erfahren – nein: ergehen, wo er am schönsten grünt und blüht. Irgendwie  ist mir nach Größenwahn zumute: Das L-Dopa scheint genau das zu machen,  was es soll, ich fühle mich bärenstark. Wo sind die Bäume zum Ausreißen?  Jedenfalls will ich – hübsch langsam und gesittet – eine meiner  Lieblingsstrecken schaffen. Einie  Kilometerche n sind das schon. Mit  Pausen muss das ohne Stress zu schaffen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass wir an solch einem sonnigen Sonntag dabei  nicht allein sein  würden, war mir klar. Dass Mütter mit Kleinkindern an der Hand mich  locker überholen – und jeder vom Nektar halb besoffene Schmetterling  sowieso – daran habe ich mich längst gewöhnt und ich schau‘ den Rasern  milde lächelnd hinterdrein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass wir aber völlig unschuldig in ein Leistungssport-Event gerieten,  darauf waren wir nicht vorbereitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Jogger und Mountainbiker mehr als an einem Nieselwetter-Werktag  –  Klar. Damit war zu rechnen. Aber schließlich fanden wir uns in  wahren Schwärmen von verschwitzten Leibchenträgern wieder, die gnadenlos  an uns vorbeistampften, mit Tunnelblick, keuchend, im letzten  Augenblick dem Rollator und mir, Haken schlagend, ausweichend. Nachdem  ich mich vergewissert hatte, dass diese wilden Horden mir nichts  wirklich Böses wollten, fing ich an, die merkwürdigen Gestalten näher zu  studieren. Ich will das Ergebnis meiner Untersuchungen vorweg nehmen.  Gesund kann das nicht sein. Verzerrte, leidende Mienen, Atemgeräusche,  die an einen sterbenden Kettenraucher erinnern, stierer Blick, nicht den  Weg sondern fanatisch nur das Ziel und die Stoppuhr vor Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß ja, dass es viel bewunderte Parkinsonkranke gibt, die noch gut  zu Fuß sind und gerne im Gespräch erwähnen, sie bereiteten sich gerade  mal wieder auf den Halbmarathon vor. Bisher schwankten meine efühle für  sie zwischen Bewunderung und Amüsement. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit heute haben sie mein volles Mitleid: Reicht es denn nicht, dass wir  chronisch krank sind? Müssen wir uns dann noch andere Qualen antun?  Vielleicht ja - nach dem Motto: Esg eht uns eh‘ nicht so toll – da kommt  es nun auch nicht mehr drauf an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das nur am Rande erwähnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben diesen ein wenig trüben Gedanken kam ich heute zu einem  Schlüsselerlebnis der besonderen Art. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gebe zu: Ich erschreckte nicht schlecht, als ich plötzlich einen  Schrei hinter mir hörte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Schnecke, gib Gas!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Refexartig fing ich an, ein wenig schneller vorwärts zu stolpern. Dann  kam ich wieder zu mich, drehte mich empört um, um dem Flegel das Wort  zum Jogging-Sonntag zu verpassen – und brach fast zusammen: Vor Lachen.&lt;br /&gt;Da hatte nicht etwa ein selbstherrlicher unsensibler rennender Holzklotz  mich Schnecke zur Schnecke gemacht. Mitnichten. Hinter mir tauchte ein  schlaksiger, durchtrainierter Leichtathlet auf, der über seine Schulter  seiner hinter ihm drein keuchenden pummeligen Freundin die aufmunternden  Worte zugerufen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich Schnecke grinste mir eins, bog aus dem Läufer-Pulk ab auf eine Wiese  am Wegesrand, machte wieder mal ein Päuschen und freute mich meiner  Langsamkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nicht, ohne der manischen hypermobilen Rakete auf zwei Beinen  hinterher zu rufen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schnecke? Is‘ kuuuhl, Mään.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© 2010 Norbert Maas     &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3517624557789870297-5458479154493990774?l=chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/feeds/5458479154493990774/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2010/06/schnecke-is-kuuuhl-maan-oder-das-hohe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/5458479154493990774'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/5458479154493990774'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2010/06/schnecke-is-kuuuhl-maan-oder-das-hohe.html' title='Schnecke? Is‘ kuuuhl, Mään oder: Das hohe Lied der Langsamkeit'/><author><name>Norbert Maas</name><uri>https://profiles.google.com/104544889028007570059</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-HyymEgJ7DDQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAADOk/9gYEf3nxUsg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3517624557789870297.post-5862277468361468509</id><published>2010-06-23T01:00:00.000-07:00</published><updated>2010-06-23T01:00:10.707-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heiter'/><title type='text'>Big Chief Dusty Shoe - soll Mokassins putzen</title><content type='html'>&lt;span class="smalltext"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;      &lt;br /&gt;&lt;div class="post_body" id="pid_60"&gt;      König von Deutschland werd' ich wohl nie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber: Wenn ich Häuptling der Indianer wär ... dann würden sie mich&lt;br /&gt;wohl Big Chief Dusty Shoe rufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, wenn...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich aber weder Rio Reriser Wiedergeburt bin und statt der schmucken  Federkrone der nordamerikanischen Ureinwohner lediglich ein schlichter  westeuropäischer Hut meine kargen Haare und den kahlen Kopf deckt -  bleibe ich gutbürgerlich und muss mir regelmäßig von der  Herzallerliebsten den Ordnungsruf gefallen lassen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wo hast du dich denn wieder rumgetrieben. Schau mal deine Schuhe an"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo ich war, geht niemanden was an, und Schuhfetischist bin ich auch  nicht. Warum die alten Treten dann anschauen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber: Sie hat ja wieder mal recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Schuhwerk ist mit unübersehbarem Staub übnerzogen - grad so als  kehre ich vom langen, mühseligen und Seelenheil spendenden Jakobsweg  heim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei hatte ich vor gut einem Stündchen lediglich frühlich verkündet:  "Ich bin dann mal weg", war dann aber keineswegs Herrn Kerkelings  bestsellerverdächtigen Spuren gefolgt. Ich hatte brav meinen Rollator  aus der Garage geholt und war eine Runde in die Stadt geschlurft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsamer Genuss pur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sonne lachte, auf dem Weg durch den Park strahlten mich Narzissen  und Blausternchen an, und ich schob fast beschwingt meines Weges.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass ich meine Füße dabei nicht immer ordnentlich hoch nehme bei jedem  Schritt - wie ich es in der Reha brav gelernt haber - nun ja: Die  Therapeutin sieht's ja nicht und ich erfreue mich auch mit  Schlurfte-Schiebe-Schrittchen meiner Mobilität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist es: Staubige Schuhe beweisen: Ich bin noch verdammt  beweglich. Ich komme noch zu Fuß von A nach B.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staubige Schuhe sind ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur die Herzallerliebste will das nicht einsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Putzen soll die meine Mokassins.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich, Big Chief Dusty Shoe ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vuilleichtwäre ich doch lieber König von Deutschland Rios seligen  Angedenkens geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Könige müssen keien Schuhe putzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© 2010 Norbert Maas     &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3517624557789870297-5862277468361468509?l=chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/feeds/5862277468361468509/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2010/06/big-chief-dusty-shoe-soll-mokassins.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/5862277468361468509'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3517624557789870297/posts/default/5862277468361468509'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://chronisch-leben-texte-prosa.blogspot.com/2010/06/big-chief-dusty-shoe-soll-mokassins.html' title='Big Chief Dusty Shoe - soll Mokassins putzen'/><author><name>Norbert Maas</name><uri>https://profiles.google.com/104544889028007570059</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-HyymEgJ7DDQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAADOk/9gYEf3nxUsg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
